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Adliger Krieger Gwaian von Löwenhaupt zu Nordhag

Als ältester Sohn des Baron Tendorian von Löwenhaupt zu Nordhag hatte Gwaian eine recht unbeschwerte Kindheit. Er wuchs unbekümmert mit seiner jüngeren Schwester Gwendora im elterlichen Anwesen auf und genoss seine Kindheit und den Luxus, den der Adel mit sich brachte. Sein Vater Tendorian ist ein gerechter Herrscher, der sich den Respekt der Bevölkerung verdient hat. Er herrscht mit fester Hand, bleibt dabei aber fair. Zur Einhaltung der öffentlichen Ordnung und zum Schutz der Baronie unterhält Tendorian ein Banner ausgebildeten Soldaten, darunter auch einige Veteranen, die sich auf dem Schlachtfeld bereits bewährt hatten . Befehligt werden die Männer von Fenrik Steinschwert, einem alten Krieger, der sein Wissen aus zahlreichen Schlachten und Schamützeln gewonnen hat.
Gwaian hat als Kind viel Zeit mit ihm verbracht und seine ersten Lektionen mit einem Kinder-Holzschwert erhalten. Fenrik hat ihm so manche Geschichte und Legende aus früheren Zeiten erzählt (Gwaian hat oft bei den Kampfübungen zugesehen und interessiert mitgemacht). Daher gedieh auch der Wunsch in ihm eine angesehene Kriegerakademie zu besuchen und dort das noch spärliche Kriegswissen zu erweitern.
Im Alter von 13 Jahren verließ Gwaian dann die Baronie um auf die Kriegerakademie "Zu Rondra's Diensten" zu gehen, eine Akademie die sich auf den Umgang mit Schwert und Schild spezialisiert hatte. Zu dieser Zeit, als der junge Baronett kein Kind mehr war, aber auch noch kein Mann, erkannte er, dass er nun selbst Verantwortung übernehmen müsse, wenn er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten wollte. So ließ er es sich nicht für die Aubsildung selbst aufzukommen, was in nun mit ca. 1000 Dukaten bei der Akademie in der Kreide stehen lässt. Die Investition lohnte sich. Bereits im ersten Jahr konnte Gwaian mit den älteren Schülern fast mithalten. Das Training und die informellen Lehreinheiten mit Fenrik zeigten Wirkung.
Die Hälfte seiner Ausbildung war verstrichen, als Gwaian die Nachricht überbracht wurde, dass sein Vater schwer erkrankt sei. Die Heiler in der Baronie wussten zunächst keinen Rat, während sich der Zustand von Tendorian zusehends verschlechterte. Da beschloss der junge Krieger die weiße Gilde aufzusuchen und um deren Hilfe zu bitten. Gwaian beschrieb die Symptome an denen sein Vater litt und die ehrwürdige Magisterin Lysminja Karenkis erkannte die Schwere der Krankheit und eilte sofort zum Baron. Es dauerte eine ganze Woche bis die erfahrene Heilerin verkündete, dass nun keine Lebensgefahr mehr bestehe und Tendorian genesen würde. Die Baronie Löwenhaupt zu Nordhag steht seitdem in der Schuld der weissen Gilde und Gwaian hat sich verpflichtet dieser mit Schwert und Schild beizustehen, sollte es von Nöten sein.
Die restliche Zeit an der Kriegerakademie ging ohne größere Ereignisse zu Ende. Er hatte ein paar lose Freundschaften geschlossen, von denen er wusste, dass sie sich wohl im Laufe der Zeit verlieren würden. Gwaian erhielt seinen Kriegerbrief als einer der besten Absolventen des Jahrgangs.
Sein Vater war sehr stolz auf ihn und machte ihm ein besonderes Geschenk zu seinem Abschluß: ein eigens für ihn angefertigtes Langschwert aus der Hand eines Meisterschmiedes. Gwaian taufte es auf "Die Pranke der Leuin" und es stellt nun sein wertvollsten Besitz da. Seit der Zeit, an dem er sich an der Akademie eingeschrieben hatte, sind nun 6 Jahre vergangen. Gwaian ist nun gewillt über die Grenzen der Baronie seine Erfahrungen zu machen und seine Schwertkünste in den Dienst der gerechten Sache zu stellen (Fenrik hat immer wieder betont, dass der beste Lehrmeister für einen Krieger die "Straße" sei). Kurze Zeit nach seiner Abschlussfeier erreicht ihn ein Brief der weissen Gilde...

Die Pranke der Leuin
Das Schwert wurde persönlich für dich von einem Meister seines Fachs angefertigt. Es liegt ausgezeichnet in der Hand, denn es hat nicht nur eine ideale Länge, sondern die Klinge ist auch in perfekter Balance mit dem Griff. Der Griff ist mit einem sehr weichen Wildleder umwickelt, durch den man auch bei einem anstrengenden Kampf nicht den Halt verliert. Die beiden Parierstangen laufen seitlich in einer mächtigen Löwenpranke aus, ganz wie es sich für Mitglied der Löwenhaupts gehört. Zusätzlich wurde in den Knauf am Ende des Schwerts an beiden Seiten ein runder Smaragd in der Farbe des Familienwappens eingelassen.
Die Klinge selbst weist durch die 12-fache Flämmung eine besondere Struktur auf und ist daher hervorragend für den Kampf geeignet. Die Klinge ist besonders scharf und aufgrund der exklusiven Schmiedekunst auch fast unzerbrechlich. Die Scheide für dieses Schwert ist aus Steineiche gefertigt, die auch Rondras Baum genannt wird. In das Holz ist kunstvoll ein Löwenkopf eingeschnitzt worden, sowohl zu Ehren Rondras, als auch als Zeichen der Familie und soll dem Träger Glück bringen.